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Weihnachten bei der armenischen Minderheit in Bacau 2026
Armenisches Weihnachtsfest 2026 in Bacău mit Beteiligung der deutschen Minderheit
Die Armenische Gemeinschaft von Bacău, vertreten durch den Vorsitzenden Vasile Agop beging am 10. Januar das Weihnachtsfest und die Taufe des Herrn nach dem Kalender der Armenisch-Apostolischen Kirche. Die Feier, die traditionell auf den 6. Januar fällt, wurde in diesem Jahr aus organisatorischen Gründen einige Tage später nachgeholt und brachte zahlreiche Vertreter verschiedener ethnischer Gemeinschaften zusammen.

https://www.facebook.com/watch/?v=2094487254723035asile Agop (in traditioneller armenischer Tracht) mit seinen geladenen Gästen
Unter den eingeladenen Gästen befand sich auch Mihaela Brunhuber die Vorsitzende der deutschen Minderheit in Kreis Bacau. Ebenfalls anwesend waren Vertreter der jüdischen Gemeinschaft, des Cultul Eroilor, des Schriftstellerverbandes, Politiker sowie Journalisten und Kulturschaffende der Stadt. Damit unterstrich die Veranstaltung einmal mehr den guten interethnischen Dialog und die enge Zusammenarbeit der Minderheiten in Bacău.
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Gemeinsames Chanukka-Fest in Bacău – Minderheiten feiern mit der Jüdischen Gemeinde
Das diesjährige Chanukka-Fest in Bacău zeigte erneut das hervorragende interethnische Miteinander in der Stadt. Die Jüdische Gemeinde hatte Vertreter der nationalen Minderheiten eingeladen, gemeinsam das Lichterfest Chanukka zu feiern, und setzte damit ein klares Zeichen für Dialog, Respekt und Zusammenhalt.

Hainrich Brif und der Chor „Salom“ entzünden die Chanukka-Kerzen
Die Feierlichkeiten in der Synagoge der Getreidehändler wurden vom Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Bacău, Hainrich Brif, eröffnet. Er erläuterte die Bedeutung des Chanukka-Festes. An der Zeremonie nahm auch der Oberrabbiner der Jüdischen Gemeinschaft in Rumänien, Rafael Shaffer, teil, der mit Gebeten und einer Ansprache über das Chanukka Wunder den religiösen Rahmen der Feier gestaltete.
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Ein Blick in die Zukunft der Reklame: Pambuccian beeindruckt in Bacău
Die Armenische Union Rumäniens lud am 29.112025 in Bacău zu einer besonderen Veranstaltung ein. Vertreter mehrerer Minderheiten, darunter auch der deutschen Gemeinschaft, waren in den Räumen der armenischen Gemeinschaft anwesend. Im Mittelpunkt stand ein Vortrag von Varujan Pambuccian, der den Wandel der Werbewirtschaft von ihren frühesten Formen bis hin zu modernsten digitalen Strategien nachzeichnete.
Pambuccian, Mathematiker, Informatiker sowie langjähriger Abgeordneter der armenischen Minderheit und Sprecher der Minderheiten im rumänischen Parlament, nahm sein Publikum mit auf eine Reise durch mehrere Jahrtausende Werbegeschichte. Von den ersten Reklamepapyri im Alten Ägypten über gedruckte Anzeigen und TV‑Spots bis zu datengetriebenen, personalisierten Online‑Kampagnen zeigte er, wie eng gesellschaftlicher Wandel und Kommunikationsformen miteinander verknüpft sind. Heute, so Pambuccian, bestimmen Algorithmen, Big Data und KI‑gestützte Systeme, welche Inhalte Menschen in welcher Form erreichen.

Varujan Pambuccian (3. v. l.) erklärt interessierten den Zugang zu künstlicher Intelligenz
Dabei betonte er, dass moderne Technologie enorme Chancen bietet, aber auch Verantwortung erfordert. Hyperpersonalisierte Werbung, automatisierte Analysen des Konsumverhaltens oder Chatbots seien längst Standard. Fragen des Datenschutzes und der Informationsqualität dürften dennoch nicht übergangen werden. Technologie muss dem Menschen dienen, mahnte Pambuccian.
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Die Nacht der offenen Synagogen 2025 in Bacău: Führung, Gespräch und Orgelklang
Am Sonntag öffnete die „Synagoge der Getreidehändler“ zwischen 18-20 Uhr ihre Türe im Rahmen der von der Föderation der Jüdischen Gemeinden in Rumänien (FCER) und JDC Romania initiierten „Noaptea Sinagogilor Deschise“. Der Vorsitzende der bakauer jüdischen Gemeinde Hainrich Brif begrüßte die zahlreichen Gäste. Er erklärte die Grundzüge des Judentums, zeigte u. a. eine Torarolle und ordnete Ritualgegenstände in den Ablauf von Schabbat und Hohen Feiertagen ein. Es folgte ein Rundgang durch das frisch restaurierte Haus.

Zur Geschichte: Ende des 19. Jahrhunderts erbaut, prägen Wand- und Kuppelmalereien des Iașier Künstlers Avram Mendel Grünberg (1926/27) den Raum. Nach Jahren des Verfalls wurde der Tempel in Etappen gesichert und 2024 feierlich wiedereröffnet. Bimah, Gestühl, Kronleuchter und farbige Dekore geben dem Innenraum heute wieder seine klare Wirkung.
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Bacău: Rosh Hashaná 5786 – Neujahrsfest der jüdischen Gemeinde
Am 22. und 23. September feierte die jüdische Gemeinde von Bacău das Neujahrsfest Rosh Hashaná 5786. Wie bereits im vergangenen Jahr kamen Gemeindemitglieder, Gäste aus der Region sowie Vertreter anderer Minderheiten zusammen. Die deutsche Minderheit wurde durch Mihaela Brunhuber, Vorsitzende des DFDR im Kreis Bacău, vertreten.
Bei der Feier war auch eine Delegation von israelischer Polizeibeamten anwesend. In dieser Periode reisen zahlreiche jüdisch-orthodoxe Pilger aus Israel über den Flughafen Bacău nach Uman (Ukraine),wo sich das Grab von Rabbi Nachman von Bratzlaw befindet und wieder zurück. Da die ukrainischen Lufträume weiterhin geschlossen sind, führt der Weg vieler Pilger über Rumänien. Die Beamten sollen als Vermittler zwischen Reisenden und den rumänischen Behörden fungieren – eine Maßnahme, die helfen soll, Sprachbarrieren zu überbrücken und die Erfahrungen aus dem Vorjahr mit überfüllten Terminals und organisatorischen Engpässen zu vermeiden. Sie überreichten Hainrich Brif zudem eine Segensurkunde, in der der Gemeinde glückliche und gesegnete Tage, Gesundheit, Einheit und gegenseitiger Respekt gewünscht wurden. Besonders hervorgehoben wurden die Bedeutung der Synagoge in Bacău und die Verbundenheit mit dem Volk Israel sowie den jüdischen Gemeinschaften in der Diaspora.

In seiner Ansprache betonte Hainrich Brif, Vorsitzender der jüdischen Gemeinde, die Bedeutung des Segens „Shaná Tová Umetuká – Ein gutes und süßes Jahr“ und wünschte Frieden, Gesundheit und gegenseitigen Respekt. Der Auftakt erfolgte mit dem Anzünden der Kerzen und dem traditionellen Kiddusch. Symbolische Speisen wie Äpfel mit Honig, Granatapfel, Rote Bete und Datteln erinnerten an die Hoffnung auf ein segensreiches Jahr.
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Weinprobe der Armenier
Weinprobe organisiert von der armenischen Minderheit in Bacau, an der sich das Forum Bacau andere Minderheiten als Partner beteiligen.

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Hei, oameni buni! – Ein Theaterabend mit Herz und Haltung
Ein Artikel von Robotel
Unter dem Titel „Hei, oameni buni!” präsentierte das Städtische Theater „George Bacovia“ in Bacău am 30. Mai 2025 in Zusammenarbeit mit der Union der Armenier in Rumänien – Zweigstelle Bacău – eine bewegende Adaption eines Kurzstücks des US-amerikanisch-armenischen Autors William Saroyan. Die Inszenierung basiert auf dem englischen Original „Hey, Look! Human Beings!” – ein selten aufgeführtes, aber tiefgründiges Werk, das die Essenz von Saroyans Humanismus widerspiegelt.
👉 Fotos vom Theaterabend: https://photos.app.goo.gl/RoDsJkFuoE6c4RsK7
🎥 Videoaufzeichnung: https://www.youtube.com/playlist?list=PL9Drg0HLHnD51HUMJ6JLd11v35dQ8wq27
Die humanistische Botschaft William Saroyans
William Saroyan war ein Chronist des Alltags, ein Dichter der einfachen Menschen. Seine Stücke thematisieren stets die Schönheit und Zerbrechlichkeit des Lebens, Mitgefühl und die oft übersehene Würde der menschlichen Existenz. „Hei, oameni buni!” rückte diese Themen mit Feingefühl und subtiler Ironie in den Mittelpunkt. Es war ein eindringlicher Appell an die Menschlichkeit – poetisch, aktuell und tief berührend.
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Purim in Bacău – Ein Fest der Gemeinschaft
Am 14. März feierte die jüdische Gemeinde von Bacău das fröhliche Purim-Fest in der restaurierten Getreidehändler-Synagoge. Im jüdischen Kalender ist es der 14. Adar II 5785, ein jüdisches Schaltjahr, in dem es den Monat Adar zweimal gibt.
Unter den zahlreichen Ehrengästen war auch Mihaela Brunhuber, Vorsitzende des Demokratischen Forums der Deutschen in Bacău, die gemeinsam mit anderen Vertretern ethnischer Minderheiten an den Feierlichkeiten teilnahm.
Die Veranstaltung begann mit einer Begrüßung durch Hainrich Brif, den Vorsitzenden der jüdischen Gemeinde, der die Bedeutung des Purim-Festes erläuterte. Die zentrale Botschaft von Purim, die Rettung der jüdischen Gemeinschaft im antiken Persien vor der Vernichtung durch Haman, wurde von Rabbi Yehoshua Aronovich lebendig und tiefgründig vermittelt. Er sprach über die vier wichtigsten Gebote von Purim: die öffentliche Lesung der Megillat Esther, das Verteilen von Speisen und Geschenken, Wohltätigkeit gegenüber Bedürftigen und ein festliches Mahl.
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Weihnachtennach altem Kalender in Bacau!
Armenier feiern gemeinsam mit Vertretern der bakauer Minderheiten Weihnachten 2025

Vasile Agop (2. v. l.), Organistaoren mit geladenen Gästen
Armenische Gemeinschaft in Bacău feiert Weihnachten und Epiphanie gemeinsam mit Vertretern der bakauer Minderheiten
Die Armenische Gemeinschaft in Bacău veranstaltete am 4. Januar eine Weihnachtsfeier. Das armenische Weihnachten und die Taufe des Herrn werden nach dem Kalender der Apostolisch-Orthodoxen Armenischen Kirche zusammen am 6. Januar gefeiert. Gastgeber der Feier war Vasile Agop, Vorsitzender der Bacău-Zweigstelle der Union der Armenier in Rumänien (UAR).
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Hannukah und Weihnachten fielen in diesem Jahr zusammen
Am 29. Dezember feierte die Jüdische Gemeinde von Bacău das Hanukkah-Fest mit der feierlichen Entzündung der vierten Kerze in der historischen Synagoge „A. A. Rosen“. Das Fest fiel in diesem Jahr zeitlich mit Weihnachten zusammen.
Die Jüdische Gemeinde von Bacău feierte das Hanukkah-Fest mit der Entzündung der vierten Kerze des Hanukkahleuchters in der historischen Synagoge „A. A. Rosen“. Die Veranstaltung wurde vom Vorsitzendem der Gemeinde Hainrich Brif und dem Rabbiner für Iași und der Moldau Yehoshua Aronovici geleitet. Unter den zahlreichen geladenen Gästen waren auch Vertreter der armenischen und deutschen Minderheiten, Vasile Agop und Mihaela Brunhuber, sowie lokale Würdenträger wie der Stadtrat Ilie Bîrzu und der Präsident der Kreisfiliale des Veteranenkults, Dănuț Voicu.
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