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Ein Bayer in Bacău, ein Drosselmeier für München
Vom Kunstlyzeum „George Apostu“ an die Bayerische Staatsoper: Der außergewöhnliche Weg des Ballett-Tänzers Severin Brunhuber
München/Bacău. Wenn sich im Münchner Nationaltheater der prächtige Vorhang für den „Nussknacker“ öffnet, richtet sich der Blick des Publikums bald auf eine schillernde Figur, die in John Neumeiers Choreographie zum Dreh- und Angelpunkt der Handlung wird: Drosselmeier. Aktuell wird sie beim Bayerischen Staatsballett auch von einem Tänzer verkörpert, dessen Biographie wie eine europäische Erzählung zwischen Bayern und der Moldau, zwischen deutscher und rumänischer Kultur anmutet: Severin Brunhuber.
Der 27-Jährige gilt Kritikern und Publikum gleichermaßen als eine herausragende Besetzung für diese komplexe Rolle. Doch dieser Tänzer ist kein gewöhnliches Gewächs der Münchner Ballettschmiede. Vielmehr erlebte er frühe und darum entscheidende Jahre im Osten Rumäniens.

Drosselmeier betritt die Bühne und mit ihm die Magie des Tanzes. Severin Brunhuber in John Neumeiers ‚Nussknacker‘
Zwischen Ingolstadt und dem Goethe-Kolleg
Geboren wurde Severin Ulrich Franz Xaver Brunhuber 1998 zwar im bayerischen Ingolstadt, gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder Quirin. Doch der Lebensmittelpunkt der Familie verlagerte sich bald nach Südosteuropa. Von 2005 bis 2009 besuchte der Junge das Deutsche Goethe-Kolleg in Bukarest. Hier wurde der Grundstein für sein Profil als Wanderer zwischen den Welten gelegt, mit Deutsch als Muttersprache, Rumänisch auf exzellentem Niveau und fließendem Englisch. Die Weichen zur professionellen Tanzkarriere stellten sich jedoch nicht in der Hauptstadt, sondern in der Provinz. Im Jahr 2009 wechselte er an das Nationale Kunstgymnasium „George Apostu“ in Bacău. Die Schule genießt einen ausgezeichneten Ruf, und in der dortigen Abteilung für Choreographie begann für Severin der harte Alltag eines angehenden Berufstänzers: Plié und Pirouette statt Fußballplatz, Disziplin statt Freizeit.
Dass die rumänische Ballettschule, bekannt für ihre strenge Methodik und technische Brillanz, bei ihm fruchtete, zeigte sich im Jahr 2014, einem Schlüsseljahr für den damals Sechszehnjährigen. Die Liste seiner Erfolge liest sich eindrucksvoll: In Bukarest gewann er den „Großen Preis“ des Nationalen Kinderpalastes sowie den Sonderpreis der Jury. Weitere erste Plätze folgten bei der „Primăvara Artelor“ in Bacău und Podiumsplätze bei der Nationalen Choreografie-Olympiade in Constanța. Ein Silberpreis beim „Internationalen Ballettfestival Sighișoara“ kam hinzu.
Und hier, in Sighișoara, erkannte Judith Turos, Ballettmeisterin der Münchner Staatsoper, das enorme Potential des jungen deutsch-rumänischen Künstlers und ebnete den Weg zum Vortanzen in seiner Geburtsheimat.
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Ein Fest der Begegnung und des Austauschs
Gemeinsam stark: Das Demokratische Forum der Deutschen in Bacău feiert den Tag der nationalen Minderheiten 2025
Am 21. Dezember 2025 versammelten sich Vertreter der deutschen Minderheit gemeinsam mit Armeniern, Juden, Italienern, Roma und Csángó-Ungarn, um den Tag der nationalen Minderheiten zu begehen. Die Veranstaltung feierte nicht nur die kulturelle Vielfalt Rumäniens, sondern unterstrich auch die Bedeutung des kontinuierlichen Dialogs zwischen den Gemeinschaften.
Das Demokratische Forum der Deutschen in Rumänien (DFDR), Zentrumsforum Bacău, war mit einer Delegation unter der Leitung der Vorsitzenden Mihaela Brunhuber vertreten. Begleitet wurde sie von der engagierten Kulturvermittlerin und Sängerin Doina Boana sowie vom vielseitigen Musiker Doru Sascău, die mit ihren musikalischen Beiträgen die Feier bereicherten.
Der 18. Dezember ist seit 1992 der offizielle Tag der nationalen Minderheiten, ein Datum, das sowohl von den Vereinten Nationen als auch durch die rumänische Gesetzgebung anerkannt ist. In Bacău fand die Feier bewusst am 21. Dezember statt, um möglichst vielen Teilnehmern die Anwesenheit zu ermöglichen. Die armenische Gemeinschaft stellte hierfür ihre Räumlichkeiten zur Verfügung, die sich für diesen Anlass in ein lebendiges kulturelles Zentrum verwandelten. Sie sorgte zudem für das leibliche Wohl – mit traditionellen armenischen Spezialitäten. Ausstellungen, Musik, Poesie und Diskussionsrunden schufen einen Raum, in dem jede Minderheit ihre Identität sichtbar machen konnte.
Florin Kevorkian (mitte) mit Teilnehmern auf der Terasse des Armenischen Kaffeehauses - Bild Petre Done
Für das DFDR Bacău bot die Veranstaltung eine wichtige Gelegenheit, die deutsche Kultur und Geschichte in der Region zu präsentieren.
„Wir sind eine kleine, aber aktive Gemeinschaft“, betonte Mihaela Brunhuber. „Unser Ziel ist es, die deutsche Sprache, unsere Traditionen und Werte zu bewahren und zugleich Brücken zu anderen Kulturen zu bauen. Dieser Tag zeigt, dass wir trotz unserer Unterschiede gemeinsam etwas bewegen können.“
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Adventsfeier 2025 im Deutschen Forum Bacău
Stimmungsvolle Gemeinschaft und vielfältiges Programm.
Am Sonntag, dem 7. Dezember 2025, fand die traditionelle Adventsfeier des Demokratischen Forums der Deutschen in Bacău im Centrul de Cultură „George Apostu“ statt. Die Veranstaltung brachte zahlreiche Mitglieder aus Bacău und Moinești sowie Vertreter verschiedener ethnischer Gemeinschaften der Region zusammen.
Zu den Ehrengästen zählten Stadtrat Ilie Bîrzu, Hainrich Brif (Vorsitzender der jüdischen Minderheit), Vasile Agop (armenische Minderheit), Dănuț Voicu und Petre Done (Vorsitzender bzw. Sekretär des Vereins „Cultul Eroilor“) sowie Silviu Niță als Vertreter der italienischen Minderheit und die künstlerische Beraterin der bacauer Philharmonie und des bacauer Forums Ozana Kalmuschi.
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35 Jahre FDG Bacău: Kultur, Netzwerk, Verlässlichkeit
Bacău, 25. Oktober 2025. Das Demokratische Forum der Deutschen in Bacău hat sein 35-jähriges Bestehen im Restaurant Decebal in Bacău gefeiert. Gedichtvorträge, Musik, Tanz und eine Foto-Retrospektive rahmten den Rückblick auf die Geschichte des Forums.
Die Vorsitzende des Forums Bacău, Mihaela Brunhuber, und Carmen Cobliș, Geschäftsführerin des Regionalforums Altreich, begrüßten die Mitglieder und Gäste.
Unter den Gästen waren unter anderem Stadtrat Ilie Bîrzu, Hainrich Brif (Jüdische Gemeinde Bacău), Vasile Agop (Union der Armenier, Bacău), Doru Tănase (Europäischer Roma-Verband), Dănuț Voicu und Petru Done („Cultul Eroilor“), Alfred Geib (FDG Buhuși), die Familie Buchholzer (Vertreter der Deutschen in Onești), Karl Britz (Vertreter der Deutschen in Moinești) sowie die Pianistin Ozana Calmușchi und viele Mitwirkende, die das Bacăuer Forum seit Jahren begleiten.
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Tag der Deutschen Einheit in Piatra Neamț überschattet von der Trauer um Professor I. F. Gille
Am Sonntag, dem 5. Oktober, feierte das Deutsche Forum in Piatra Neamț den Tag der Deutschen Einheit.
Das Gründungsmitglied Iosif Francisc Gille war am Freitag, dem 3. Oktober, verstorben. Die Beerdigung fand am Sonntag statt. Viele Mitglieder kamen direkt von der Trauerfeier.
In einem bewegenden Nachruf erinnerte Elena Oborejeanu an den langjährigen Englischlehrer und früheren Generalinspektor des Schulamts Neamț. Er war1994 ein Initiator und Mitbegründer des Deutschen Forums in Piatra Neamț. Gille habe, so Oborejeanu, stets den Dialog zwischen Kulturen und Generationen gefördert und dem Forum mit seiner Integrität und seinem Pflichtbewusstsein ein Beispiel gegeben.
Das DFDR Altreich würdigte ihn als Brückenbauer zwischen Schule, Kultur und Gemeinschaft.
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20 Jahre Musikgruppe "Edelweis" Piatra Neamt
Ein Jubiläum voller Musik, Tanz und Tradition
Piatra Neamț. – Vom 26. bis 28. September 2025 feierte die bekannte Musikformation „Edelweiß“ aus Piatra Neamț ihr 20-jähriges Bestehen. Unter dem Motto „20 Jahre Lieder und Tradition“ kamen Musik- und Tanzgruppen aus mehreren Regionen des Landes zusammen, um gemeinsam mit dem Jubiläumsensemble ein farbenfrohes Fest der deutschen Minderheit in Rumänien zu gestalten.
Am Freitagnachmittag reisten die Gäste im traditionsreichen Hotel „Ceahlău“ an. Nach einem gemeinsamen Abendessen wurde noch lange musiziert und mit traditionellen Gruppentänzen eine heitere Einstimmung auf die kommenden Tage geschaffen.
Am Samstagmorgen begann das offizielle Programm im Jugendtheater von Piatra Neamț. Nach den Grußworten von Carmin Cobliș, der charismatischen Geschäftsführerin des Regionalforums Altreich, und dem Hinweis auf Bürgermeister Vasile-Adrian Niță, der die Gäste großzügig zu einer Gondelfahrt auf den Pietricica einlud, wurde die Bühne für die Musikanten und Tänzer freigegeben.
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Doru Sascau - Amprentele timpului la Tescani (2025)
„Amprentele timpului, la Tescani“ – concert de pian încheiat cu succes! Doru Sascău, pianist și acordeonist din Bacău, a încântat publicul cu interpretări romantice și pasaje de film memorabile.
Mulțumim tuturor pentru prezență! Pe lângă trei expoziții de artă găzduite în spațiul încărcat de istorie și creație, publicul a fost așteptat de la ora 17:00, în sala Oedipe, la un recital de pian cu melodii romantice și piese de film.
La pian: Doru Sascău, compozitor, profesor și prieten apropiat al Tescanilor, binecunoscut cititorilor ForumBacău prin activitatea sa culturală intensă.

Doru Sascău – Brückenbauer der Musik zwischen Deutschland und der deutschen Minderheit Rumäniens
Am 6. September fand im traditionsreichen Künstlerort Tescani das Festival „Noaptea Muzeelor la Sate – Amprentele timpului“ statt. Von 10 bis 18 Uhr öffneten sich die Türen für ein vielseitiges Programm. Neben Bilderausstellungen der Künstler Florin Șuțu (Însemnări olografe) und Dumitru Macovei (Amprentele timpului) war ein Höhepunkt das Klavierrecital von Doru Sascău. Mit romantischen Eigenkompositionen und unvergessenen Filmmelodien begeisterte er das Publikum, das ihm mit langem Applaus dankte.
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Tag der Jugend in Bacău 2025: Ein Fest der Vielfalt, Kreativität und kulturellen Begegnung
Bacău, 28. Juni 2025 – Auch in diesem Jahr organisierte das Demokratische Forum der Deutschen in Bacău den „Tag der Jugend“, der mittlerweile zum dritten Mal stattfand und sich als fester Bestandteil im kulturellen Leben der Stadt etabliert hat. Die Veranstaltungsreihe, die 2023 ins Leben gerufen wurde, verfolgt das Ziel, junge Menschen aktiv in kulturelle Prozesse einzubinden, ihnen eine Bühne für ihre Talente zu bieten und den interkulturellen Dialog zwischen den ethnischen Gemeinschaften der Region Bacău zu fördern.
Die außerordentlich gut besuchte Ausgabe 2025 fand in besonders entspannter Atmosphäre im Garten der Vorsitzenden Mihaela Brunhuber statt – ein idyllisches Umfeld im Schatten alter Bäume zwischen Erdbeeren, Lavendel und Spargelreihen, das Raum für Begegnung und Kreativität bot.
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Osterfest des Zentrumforums Bacau 2025
Fröhliches Osterfest und kulturelle Vielfalt beim Deutschen Forum in Bacău
Mit einer besonders stimmungsvollen Osterfeier setzte das Demokratische Forum der Deutschen in Bacău am 21. April 2025 erneut kulturelle Akzente. Mihaela Brunhuber begrüßte im vollbesetzten Saal zahlreiche Teilnehmer und prominente Ehrengäste, darunter Daniela Bîrzu, Direktorin des Kunstlyzeums "George Apostu", Dănuț Voicu und Petre Done von der Landesverband Cultul Eroilor "Regina Maria" sowie den Stadtrat Ilie Bîrzu, der sich seit vielen Jahren engagiert für die Belange der Minderheiten in Bacău einsetzt.
Ebenfalls herzlich begrüßt wurden Vertreter weiterer ethnischer Gemeinschaften, wie der Armenier Vasile Agop, Silviu Nita von der italienischen Minderheit, die Pianistin Ozana Kalmuski Zarea und der orthodoxe Pfarrer Florin Ursu.
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Atelier sächsischer Malerei: Tradition und Symbolik neu entdeckt
Am 29. März 2025 fand im Zentrumforum Bacau das "Atelier sächsischer Malerei" statt. Die Veranstaltung brachte kunstinteressierte Teilnehmer zusammen, um die faszinierende Welt der sächsischen Bauernmalerei zu entdecken. Frau Prof. Elena Oboroceanu vom Forum in Piatra Neamt führte mit ihrem inspirierenden Vortrag in die Geschichte und Symbolik dieser traditionellen Kunstform ein.
Die Vorsitzende des Zentrumsforums Bacau, Mihaela Brunhuber, begrüßte die Anwesenden herzlich und gab einen Ausblick auf kommende Veranstaltungen. Anschließend entführte Elena Oboroceanu die Teilnehmer auf eine Zeitreise durch die Geschichte der sächsischen Malerei, die eng mit der Besiedlung Siebenbürgens durch die Sachsen verbunden ist.




